Das Verhältnis von Religion und Vernunft ist ein bleibendes Thema im Islam wie im Christentum. Wie ist dieses Verhältnis bestimmt? Am Beispiel des Mittelalters und der Moderne soll dieses Verhältnis dargestellt werden.

Die mehrtätige Konferenz möchte sich aber nicht nur mit der Theorie beschäftigen, sondern sie möchte die theoretischen Ansätze in konkreten Fragen anwenden. Denn die Verhältnisbestimmung von Religion und Vernunft hat Einfluss auf die Bewertung praktischer Fragen. Am Beispiel der Bioethik sollen Aspekte dieser Umsetzung beschrieben werden.

Darüber hinaus ist der Prozess der Säkularisierung ein Phänomen der Moderne, der nicht nur westliche Gesellschaf­ten erfasst hat. Doch was bedeutet Säkularisierung einer Gesellschaft? Ist sie eine Bedrohung für die Religion?

In dieser Entwicklung wird ein Dialog der Religio­nen immer notwendiger. Welche Möglichkeiten und Institutionen in der Katholischen Kirche und im muslimischen Bereich bestehen? Welche Mög­lichkeiten der Zusammenarbeit ergeben sich für die Zukunft?

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion dieser Fragen zu beteiligen.

Die Veranstalter

  • Das Dominikanische Institut für christlich-islamische Geschichte (DICIG) beschäftigt sich mit der Geschichte des christlich-islamischen Dialoges und versucht diesen Prozess der Auseinandersetzung und Verständigung nachzuzeichnen.
  • Die Stiftung für Islamische Studien ist eine noch junge Stiftung, mit dem Ziel, Stu­dien und Forschungsarbeiten im Bereich des Islam zu fördern und sich darüber hinaus um den Ausbau und die Förderung des interreligiösen Dialogs bemüht und dafür einsetzt.

Die Beiträge der Tagung werden später als Buch veröffentlicht.

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